Als ich das Studium aufnahm, erschien mir das Heilen komplexer und schwerer Erkrankungen die erstrebenswerte Herausforderung in der Medizin. Heldentaten wie man sie aus „Emergency Room" und „Doctor House" kannte, das musste einen echten Arzt auszeichnen.
Zum Ende des Studiums haben mich aber am meisten die Internisten beeindruckt. Besonders die Gastroenterologen, denen die Notaufnahme zugeteilt war, konnten mit Stethoskop, EKG, Blutgasanalyse und Ultraschall Diagnosen in Minutenschnelle stellen - oft sogar noch, bevor die ersten Laborwerte eintrafen. Das war natürlich Mega. Denn in vielen Fällen haben sie Schlimmeres verhindert, wenn es zu einer rechtzeitigen Diagnose kam.
Diese Form der Medizin war unglaublich beeindruckend.Es war jedoch zunehmend frustrierend, dass für die meisten chronischen Krankheiten keine Heilung zur Verfügung stand.Die Arbeitsmedizin versprach Abhilfe: ein Fach, welches sich alleine der Prävention von Krankheiten widmet? Das musste der Schlüssel zu einer effizienten, guten Medizin mit großem Hebel sein.
Das Problem: Man konnte die Effekte der eigenen Arbeit auf die Genesung&Gesundheit nicht beobachten. Prävention ist nur in großen Studien messbar.Und noch wichtiger: die Hashtag#KurativeHashtag#Medizin begann mir persönlich schnell zu fehlen.
Nun kann ich als niedergelassener Hashtag#Internist und Hashtag#Betriebsarzt in eigener Praxis diese Themen vereinen.
Was erfüllt dich mehr: das Hashtag#Vorsorgen oder das Hashtag#Heilen von Krankheiten?
